Puccini-Museum in Celle di Pescaglia
Die Familie Puccini stammt aus Celle, einem kleinen Dorf im Serchiotal. Das Haus, in dem die Vorfahren lebten und in dem Puccini als Kind einige Sommer verbrachte, ist heute ein Museum. Beim Betreten der großen Eingangshalle fühlt man sich sofort in die Geschichte eingetaucht: Der große Stammbaum der Puccinis und die Porträts der Vorfahren (Giacomo Sr., Antonio und Domenico) an der linken Wand versetzen uns zurück in die Zeit und geben uns das Gefühl, an dem Ort zu sein, an dem eine lange Geschichte begann.
Kontakt
ADRESSE: Über Meletoli, Celle dei Puccini - Pescaglia
TELEFONO: 0583 467855/359488 - 347 6746398 - 347 4226189
E-MAIL: lucchesinelmondo@virgilio.it
WEBSEITE: lucchesinelmondo.it/museocelle.html
Unmittelbar danach fällt der Blick des Besuchers auf ein Klavier, auf dem Puccini einen Teil von Schmetterling; oben an der Wand hängt der Lorbeerkranz, den Giacomo seiner sterbenden Mutter ans Bett brachte und den er nach dem Erfolg seiner ersten Oper Le Villi erhalten hatte, die am 31. Mai 1884 im Teatro Dal Verme in Mailand uraufgeführt wurde.
In der Halle, in der neben anderen wertvollen Erinnerungsstücken auch Giacomo Puccinis Lieblingssessel und das Grammophon ausgestellt sind, das ihm Thomas Alva Edison geschenkt hat, wird jedes Jahr im Frühling und Sommer eine Themenausstellung eingerichtet.
Puccinis Reiserouten: Giacomo Puccinis Vorfahren wurden in Celle Puccini, einem Dorf in der Region Pescaglia, geboren. Hier blieben die Besitztümer und Erinnerungsstücke der Familie erhalten, und hier verbrachten die Puccinis ihre Ferien. Das Haus, das Giacomos Mutter nach dem Tod ihres Mannes verkaufen musste, wurde vom Ehemann einer der Puccini-Schwestern, Ramelde, gekauft und blieb bis in die 70er Jahre im Familienbesitz.
Giacomo hing sehr an diesem Land und so schrieb er an seine Schwester Ramelde: „Die Einsamkeit ist übermäßig, die Laubbetten sind unbequem, es gibt keinen Telegrafen, aber der Mittelweg, Segorta, Concellesi, lo Spicchio, Nali, sind melodische Namen, die man nicht vergessen wird.“
(IMG U. Conti)