Villa Bernardini
Im Jahr 1615 ließ Bernardino Bernardini, ein aufgeklärter Denker und bedeutende Persönlichkeit im politischen Leben Luccas, Botschafter der Republik bei verschiedenen Fürsten und beim Heiligen Stuhl, die Villa di Vicopelago errichten – eine einladende Residenz für seine Familie und Gäste, ein Ort zum Studieren und Entspannen, ruhig gelegen und doch stadtnah. Sie befindet sich seither im Familienbesitz, vom Vater an den Sohn.
Adresse: Vicopelago Friedhofsstraße, 573/A Vicopelago
Telefon: 0583 1646057 - 164653
Email: info@villabernardini.it
Webseite: villabernardini.it
Zugänglichkeit: Informationen nicht verfügbar
Fahrpläne: Besuche sind nur mit Reservierung möglich.
Eingang: Es wird eine Eintrittsgebühr erhoben.
Auch der Garten spiegelt diesen Wunsch nach Ruhe und Gastfreundschaft wider.
Üppige Bäume und Sträucher sowie unzählige blühende Sträucher schmücken den Garten, sodass er das ganze Jahr über blüht.
Der Geheime Garten wurde Anfang des 1700. Jahrhunderts angelegt und war für Damen zum Entspannen und Plaudern gedacht. Vier große Statuen aus weißem Kalkstein wachen über das beruhigende Plätschern des großen Brunnens, das mit dem Schatten jahrhundertealter Bäume verschmilzt. Nicht weit entfernt, am Ende des Gartens, liegt die große Limonaia, ein Winterschutz für die Zitronenbäume. Jahrhundertealte Ficus repens-Bäume schmücken die Nordwand.
Das Innere der Villa ist, wie für Landhäuser typisch, gemütlich und einladend. Von der zentralen Halle, die wie üblich entlang einer perfekten Achse Vorder- und Rückseite verbindet, führt eine elegante Treppe aus Matraia-Stein in das Hauptgeschoss, den großen Ballsaal. Um diesen Raum gruppieren sich Schlafzimmer, Wohnzimmer und Arbeitszimmer, die mit Originalstücken ausgestattet sind, die die Familie Bernardini über die Jahrhunderte in Auftrag gegeben hat. Jedes Zimmer ziert das Familienwappen: ein weißes Kreuz auf rotem Grund mit einer aufrechten Mondsichel, dem Symbol der Kreuzfahrer. Jedes Zimmer birgt kleine Überraschungen aus verschiedenen Epochen und Regionen: Porträts von Vorfahren, Keramiksammlungen, eine noch funktionierende Wasseruhr und ein ganzes Schlafzimmer im Empire-Stil.
Die Innenräume sind bis auf einige Änderungen im Auftrag von Marianna Parensi noch immer in ihrer ursprünglichen Anordnung erhalten. Sie entwarf auch das große grüne Theater an der Rückseite der Villa, das aus Buchsbaumhecken angelegt und in den natürlichen Hang des Hügels eingebettet ist und den etwa 400 Gästen, die es aufnehmen konnte, eine perfekte Akustik bot.